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Deuten
von Steigbildern |
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Lerne
Unterscheiden, ob der Fisch an der Oberfläche oder
unterhalb im Wasserfilm Nahrung aufnimmt. Das ist wichtig, weil
eine Forelle die damit beschäftigt ist im Augenblick die Nahrung
unterwasser aufzunehmen kaum noch an der Wasseroberfläche angebotene
Kunstfliegen ansteigt. Umgekehrt dagegen trifft es häufig zu.
Darum sollte man Steigbilder deuten können um seine Fliegenwahl
zu treffen. |
| Dünne
andauernde Schlammwolken in der Strömung, werden oft
von Fischen verursacht, die weiter oberhalb im Kraut nach Nymphen
wühlen, oder durch seitliche Bewegungen Flohkrebse vom Grund
auflesen. (Vorsichtig Anpirschen. Beschwerte Fliegen fischen). |
| Heller
Fleck auf dem Gewässergrund kann
den Standort eines besseren Fisches kennzeichnen. Wedeln mit der Schwanzflosse,
hat Schlammablagerung, feinen Schmutz oder Algen fortgespült,
- Blankgeputzt ! Solche hellen Flecke können in Flüssen
bis 50 Meter weit zu sehen sein. |
| Der
Schlürfer oder der Kuß genannt
wird von einem deutlich hörbaren schlürfendem Geräusch
begleitet. Es wird hervorgerufen durch kräftigen einsaugens,
mit dem die Forelle die Fliege samt etwas Luft ins Maul holt. Dabei
bildet sich obtisch eine kaum wahrnehmbare Strömung in der Wasserhaut.
(Deutet auf eine starke Forelle hin die dicht unter der Wasseroberfläche
steht). Fisch zeigt keine Eile, weil er sicher ist, das die Insekten
im Oberflächenfilm klebend nicht entfliehen können.
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| Wedeln
(Steigzeichen).
Dabei tauchen Schultern, Rückenflosse und Schwanz fast gleichzeitig
in der Oberflächenhaut auf; an gleichmäßigen strömenden
Wasserstrecken mit glatter Oberfläche zu beobachten. Fisch nimmt
dabei kleine Duns oder Spinner, die in Massen auf ihn zutreiben. Gemächliches
Steigverhalten. Eine wedelnde Forelle fällt selten auf ein Imitat
herein. |
| Der
Patscher wird
von einem an der Oberfläche rasch schwimmenden Fisch erzeugt,
wobei ein Sprühregen hoch in die Luft geht oder das Wasser kräftig
seitwärts aufwallt. Das Insekt, das die Forelle am häufigsten
zu rascher Verfolgung reizt, ist die Köcherfliege. Alle Köcherfliegenarten
sind relativ groß und deshalb ein verlockender Leckerbissen.
< Patscher sind besonders abends zu beobachten und deuten auf schlüpfende
Sedges hin. Treten Patscher am Tage auf, sucht man als Ursache ein
großes ins Wasser geratenes Landinsekt oder die Maifliege. |
| Die
Vierteldrehung.
Die am Grund stehende Forelle führt öfter korkenzieherartige
Vierteldrehungen aus. Dabei liegt sie für Sekunden im spitzen
Winkel zum Flußbett auf der Seite und nimmt dann wieder ihre
normale Stellung ein. Die Bewegung verrät die Vorliebe für
Flokrebse, die sie dabei vom Boden aufnimmt. |
| Die
gründelnde Forelle. Dabei
durchstößt die obere Spitze der Schwanzflosse oft den Wasserfilm
im flachen Wasser, sodaß sich ein Ring bildet, ähnlich
dem Bild , beim Steigen einer Forelle. Der gründelnde Fisch nimmt
dabei Flohkrebse, Wasserschnecken, Nymphen oder Köcherlarven
auf. |
| Die
Rolle, oder das Schwanz über Kopfsteigen.
Dabei zeichnet der Fisch stehts im Zeitlupentempo atemberaubend langsam.
Erst taucht die obere Hälfte des Kopfes, dann die Schulter, der
Rücken und schließlich der große breite Schwanz auf.
Der Fisch erscheint dabei größer als er in Wirklichkeit
ist. In schnellen Wasser oder Rieseln ist die Rolle selten. Sie ist
bezeichnend für glatte fließende Strecken. Sie gilt Nymphen
oder Spinnern, die im Oberflächenfilm kleben. |